13. August 2007

Untenstehendes Bild musste für ein Experiment herhalten, welches ich im Videotutorial From Camera To Print gesehen habe. Wirklich sehr aufschlussreich (und ernüchternd).

Testbild

Bearbeitet in Lightroom und exportiert als 16bit TIFF im ProPhotoRGB Farbraum.

Bonbon

AdobeRGB vs. Testbild

Der Farbumfang des Testbildes ist in Form von Punkten dargestellt. Deutlich zu sehen sind die Limitierungen des AdobeRGB Farbraumes, welcher die im Bild enthaltenen Farben nicht vollständig abdeckt.
adobe_colortest1.jpgadobe_colortest2.jpg

Displayprofil des Macbook vs. Testbild

Im Vergleich des Testbild-Farbumfanges mit dem Kalibrierungsprofil des Macbook ist ernüchternd und zeigt auf, was auf dem Monitor alles NICHT dargestellt werden kann (Punkte ausserhalb des Macbook-Farbraum). Beim Cinema Display sieht es besser aus, da letzteres ja schon sehr viel mehr des AdobeRGB Farbraumes abdeckt.
macbook_colortest1.jpgmacbook_colortest2.jpg

ProPhotoRGB vs. Testbild

Hier wird der gesamte Farbraum des Bildes abgedeckt. Logisch, da ProPhotoRGB der Arbeitsfarbraum von Lightroom ist.
prophoto_colortest.jpg

Fazit

Haben die oben gezeigten Aspekte Auswirkung auf die Ergebnisse beim Bearbeiten und späteren Drucken? Theoretisch sicherlich. Praktisch? Keine Ahnung. Da man aber eh nur einen Bruchteil der Farben eines Bildes auf dem Monitor akzeptabel bearbeiten und darstellen kann, muss man sich sicherlich von einer absoluten Herangehensweise verabschieden. Und wahrscheinlich alle Bilder in 5 Jahren mit besserer Technik noch einmal anschauen… Seufz.